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SONNENSCHUTZWELT 2018 deutsch

Sonnenschutz Technische

Sonnenschutz Technische Textilien Strahlende Farben bei optimaler Beschattung Sonnenschutz made in Germany Foto: swela Sonnenschutzstoffe müssen einiges leisten – Funktionalität alleine reicht heute nicht mehr aus. Neben höchstem UV- Schutz und langer Lebensdauer sollen sie optisch ansprechen und zu Haus, Terrasse und Garten passen und sollten dem Nutzer eine hohe Lebensdauer bieten. Faktoren, denen sich der Textilhersteller Swela stellt. _ Als Hersteller garantiere swela, dass alle seine Produkte den hohen Marktanforderungen gerecht werden. „Das beginnt bei der Materialauswahl. Wir verwenden veredeltes Hightech-Polyester“, erklärt Vertriebsleiter Wouter Hof. „Es ist sehr robust und widerstandsfähig, licht-, wetter- und farbbeständig, zudem besonders reiß- und reibfest, formstabil und elastisch.“ Der Unterschied zu Acryl: Polyester ist dünner und hat damit ein besseres Wickelverhalten. Strahlende Leuchtkraft Produziert werden die Markisen und Screenstoffe nach strengen Qualitätsmaßstäben umweltund ressourcenschonend im westfälischen Emsdetten. Technik und Design gehen dabei Hand Für draußen gemacht: Die strapazierfähigen Outdoorgewebe wie swela ad hoc lucca sind besonders hitzeresistent. Foto: swela Bei allen Rayos-Sonnenschutzstoffen kann zwischen einer matten Farbausführung der sunvas-Serie und einer leuchtenden Farbaus führung der sunsilk-Serie gewählt werden. in Hand. Die Entwicklung neuester Trends findet im hauseigenen Designbüro statt . „Die aktuelle Markisentuch-Kollektion Rayos hat sich neben unseren Klassikern sehr gut im Markt etabliert“, so Textildesignerin Miriam Arend. Das liege zum einen daran, dass insbesondere Unis und Faux-Unis der Kollektion stark im Markt nachgefragt werden. Zum anderen biete man die Farbwelten Gelb, Orange, Rot, Beige, Blau, Grün, Grau und Schwarz in allen erdenklichen Nuancen an. Mit swela Print können zudem individuelle Ideen auf den Stoff gebracht werden, beispielsweise Skizzen, Logos oder Fotos. An bestehenden Dessins kann der Kunde u. a. Minikaros, Noppen oder grazile Längs- und Querstreifen in unterschiedlichen Ausführungen wählen. Die swela-Markisen tücher haben den höchsten UV- Schutz. Das Hightech-Gewebe besteht aus leichtem und feinem Poly estergarn. Hoher Sonnenschutzfaktor Da der Gesundheitsschutz aufgrund erhöhter UV-Strahlung zunehmend an Bedeutung gewinnt, bietet man bei dunklen Farbtönen einhundertprozentigen Schutz. Bei helleren Farben werden bis zu 97 Prozent der UV-Strahlen zurückgehalten. Alle Tücher aus sunsilk snc und sunvas snc erreichen den höchstmöglichen Sonnenschutzfaktor für Textilien (UPF 50+). Wichtig für den Kunden: Die kraftvollen Farben der Tücher bleiben jedoch erhalten. Schadstofffreie Screengewebe Die licht- und luftdurchlässigen Screengewebe sind ebenfalls aus Polyester-PVC, und gesundheitsschädliche Weichmacher setzt swela nicht ein. Viele Stoffe der vuscreen Kollektion sind schwer entflammbar und im Objektbereich als Screens, Outdoor-Gardine, Sonnenschirm, Segel oder auch in einer Pergola bedenkenlos einsetzbar. Mit aus Hightech-Fasern gefertigten maritimen Stoffen vereine man langjähriges Knowhow in Sachen Sonnenschutz und Outdoor- Textilien mit den speziellen Bedürfnissen der maritimen Bootswelt. „Bootsverdecke und Bezugsstoffe müssen nach Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert sein. Unsere maritimen Stoffe sind zudem wetter- und verrottungsbeständig, schmutz- und ölabweisend, reißfest und formstabil sowie bakterizid“, erklärt Wouter Hof. — www.swela.de Foto: swela 44 glaswelt | Sonnenschutzwelt 2018

NORMEN UND RICHTLINIEN SONNENSCHUTZ Anzeige PROBLEME BEI DER ANWENDUNG DER MARKISEN- UND ROLLLADENNORM Ganz schön vertrackte Situation Die Einhaltung einer harmonisierten Europäischen Norm bietet Herstellern und damit auch Auftragnehmern, die deren Produkte beziehen, zuerst einmal den großen Vorteil, dass in diesem Fall mehr oder weniger automatisch davon ausgegangen werden kann, dass die grundlegenden Anforderungen der entsprechenden Richtlinie erfüllt sind, auf die sich die jeweilige Norm bezieht. Grundsätzlich müssen folgende Bedingungen erfüllt sein, damit die Konformitätsvermutung zum Tragen kommen kann: ■ Es gibt eine harmonisierte Europäische Norm. ■ Die Norm wurde in mindestens einem EU-Mitgliedstaat umgesetzt. ■ Die Norm wurde im Amtsblatt der EG öffentlich bekannt gemacht. Das Arbeiten mit unterschiedlichen Normenständen bei Konformitäts- und Leistungserklärung macht der Branche viel Arbeit. Das kann natürlich aber kein Freibrief sein, einfach drauflos zu planen und zu arbeiten, zu liefern und zu montieren, frei nach dem Motto, Hauptsache CE-Zeichen drauf und gut ist es. Der Auftragnehmer als Fachunternehmer hat hier eine Pflicht, regelmäßig zu überprüfen, ob die Anforderungen des Auftraggebers und die allgemein anerkannten Regeln der Technik bezüglich Produkt und Montage eingehalten werden. Das umfasst auch die mitgelieferten Begleitpapiere der entsprechenden Produkte. Und genau hier liegt seit März 2017 eine gewisse Problematik. Denn nehmen wir einmal eine Gelenkarmmarkise mit Motor, so muss bei der Erstellung der Konformitätserklärung (nach Maschinenrichtlinie) der Normenstand der DIN EN 13561:2015 zugrundegelegt werden. Bei der Leistungserklärung hingegen, muss der Normenstand DIN EN 13561:2009 angewendet werden. Das betrifft insbesondere die mandatierte Eigenschaft Wind und die Angabe der daraus resultierenden Windwiderstandsklassen. Eine CE-Zertifizierung, zwei anzuwendende Normen, nicht so ganz einfach zu verstehen, aber Realität. Da eine kurzfristige Entscheidung der zuständigen Personen in der europäischen Kommission wegen Diskussionen um die Windwiderstandsklassen nicht so schnell zu erwarten ist, sollte darauf geachtet werden, dass die aktuellen formellen Vorgaben der Normung auch eingehalten werden. Ein Bezug auf die 2015 Version der Norm bei der Leistungserklärung ist ausdrücklich nicht erlaubt und kann mit einem Bußgeld belegt werden. Was für die Markisennorm gilt, hat seine Gültigkeit übrigens auch bei der DIN EN 13659 für Rollläden. Gleiches Glück, gleiches Spiel. — Olaf Vögele Foto: Auszüge aus DIN-Normen SICHT- & SONNENSCHUTZ Erleben Sie mehr Wohnkomfort und Funktio nalität mit Sicht- und Sonnenschutzprodukten von erfal: • hochwertige Qualität aus Deutschland • modern und vielfältig im Design • maßgenau gefertigt Besuchen Sie erfal zur R+T Stuttgart – Halle 7, Stand A22 und Fensterbau Frontale Nürnberg – Halle 7/7-146! Foto: Auszug aus DIN-Norm Mit den Neuerungen in den Neufassungen der Markisenund Rollladennormen kommt viel neuer technischer Input auf die Fachbetriebe zu. www.erfal.de Sonnenschutzwelt 2018 | GLASWELT 45 Räume neu erleben