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GLASWELT Sonderheft Montagepraxis 2019

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Montagepraxis Aus der PrAxis Abdichtung von Fenstern Was man nicht alles falsch machen kann… Die Montage von Fenstern ist nicht einfacher geworden – dem Monteur wird es aber mit vielen Produkten rund um die Montage leichter gemacht. In diesem Beitrag geht es um häufige Fehlerquellen bei der Fenstermontage. Gleichzeitig werden Tipps gegeben, wie die funktionstüchtige Abdichtung gelingt. _ Ebenso wie die energetische Qualität von Fenstern hat sich in den letzten Jahren die Montage und die Fugenausbildung stetig weiterentwickelt. Von der früher gängigen Vorgehensweise des ausschließlichen „Ausstopfens“ mit Mineralwolle bzw. „Ausschäumens“ der Anschlussfuge, wie beispielhaft in Bild 1 dargestellt, wird heutzutage zusätzlich auf eine dauerhafte raumseitige Luftdichtheitsebene und einen außenseitigen Wetterschutz geachtet. grundsätze der Abdichtung von Fenstern Der prinzipielle Aufbau einer Anschlussfuge ist vergleichbar mit dem einer Holzständerwand. Bild 1: Fenster mit „verbesserungsfähigem“ Wetterschutz Diese besteht i.d.R. aus einer Trennung des Raum- zum Außenklimas (Ebene 1), einer Lastabtragungs-, Schall- bzw. Wärmeschutzebene (Ebene 2) und einem außenseitigen Wetterschutz (Ebene 3). Dieser Aufbau wird Ebenenmodell genannt und ist schematisch in Bild 2 dargestellt. Gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind Bauanschlussfugen entsprechend den anerkannten Regeln der Technik dauerhaft luftundurchlässig auszuführen. Hierfür gibt DIN 4108-7 Planungs- und Ausführungsempfehlungen und zeigt Ausführungsbeispiele auf. Darin werden jedoch ausschließlich Abdichtungsvarianten zur Sicherstellung der Luftdichtheit auf der Raumseite dargestellt, welche sich auf die Abdichtungsmaterialien Dichtstoffe, vorkomprimierte Dichtbänder und Klebebänder beschränken. Anforderungen an die Schlagregendichtheit sind in DIN 4108-3, DIN 18355 und DIN 18360 geregelt. Hier heißt es, dass darauf zu achten ist, dass es zu keinem unkontrollierten Wassereintritt kommt. Der Wassergehalt der angrenzenden Baustoffe darf zulässige Grenzwerte nicht überschreiten. Schlagregen muss, ebenso wie anfallendes Tauwasser, innerhalb der Fensterprofile, planmäßig abgeführt werden. Zur Sicherstellung des Wetterschutzes können Fugendichtstoffe wie Dichtbänder oder Folien zum Einsatz kommen. Auch durch konstruktive Maßnahmen, bspw. Dachüberstände, darf der Wetterschutz sichergestellt werden. Foto: IB-Hauser Foto: IB-Hauser Bild 2: Ebenenmodell nach dem Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage. Hrsg: RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. Foto: Würth Bild 3: Mangelhaft vorbereiteter Untergrund im Bereich der Brüstung 72 glaswelt | Sonderheft Montagepraxis

Foto: IB-Hauser Foto: IB-Hauser Foto: IB-Hauser Bild 4: Unzureichend abgedichtete Durchdringung der Luftdichtheitsebene Bild 5: Fehlender Wetterschutz im Bereich der Laibung Bild 6: Abgelöste Folienabdichtung im Bereich eines Bankanschlussprofils häufige Fehlerquellen bei der Ausbildung der Anschlussfuge Die fachgerechte Ausbildung einer Anschlussfuge stellt viele Handwerker immer noch vor eine große Herausforderung. Das größte Problem zur fachgerechten Umsetzung ist jedoch in den meisten Fällen bei einer fehlerhaften oder sogar fehlenden Planung zu suchen. Oft wird vorhandenes Wissen auch falsch umgesetzt oder ist gar nicht vorhanden. Viele Ausführungsfehler lassen sich oft wie folgt zusammenfassen: » Anzeige Sicher ist sicher allg. bauaufsichtliche abZ Zulassung Wir beraten Sie gerne. SFS intec GmbH T +49 6171 7002-0 de.info@sfsintec.biz JB-D/FA PLUS • bauaufsichtlich zugelassenes Befestigungssystem für Elemente mit absturzsichernden Eigenschaften • Lastabtragung und Absturzsicherung in einer Systemlösung reduziert die Anzahl der Befestigungspunkte • einsetzbar für alle gängigen Einbausituationen, Rahmenmaterialien und Untergründe • bemessbares Montagemittel gemäß MO-02 • werkseitige Vormontage möglich • justierbar (selbst nach Bauabschluss) NEU!