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GLASWELT Sonderheft Montagepraxis 2019

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Montagepraxis Auf der BAustelle Glassline Vordachmontage leicht gemacht Das elegante Glasvordach Canopy cloud ist „Made in Germany“ und wird ohne sichtbare Konstruktionsbauteile nur von einem schmalen Profil gehalten. Das Vordach Canopy cloud ist völlig freitragend und erlaubt so einen uneingeschränkten Blick „in die Wolken“. Das System ist „Made in Germany“ und besteht aus einem perfekt bearbeiteten, filigranen Profilsystem. In ihm wird die Glasscheibe einseitig linear und ohne weitere sichtbare Konstruktionsbauteile gelagert. Das Vordach-System verfügt über eine Zulassung nach „European Technical Assessment“ (ETA-15/0838) und die „Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung“ (Z-70.3-239) als Anwendungszulassung nach ETA im Glasbau. Canopy cloud erfüllt damit nicht nur die baurechtlichen Anforderungen in Deutschland, sondern auch die des europäischen Auslands. Profil und Glas sind typenstatisch berechnet. Der Zeit- und Kostenrahmen ist somit vorab klar definiert. Das Designprofil in Kombination mit großflächigem Glas ohne störende Abspannungen erfüllt so die Anforderungen von Architekten und Hausbesitzern an maximale Transparenz. Durch seine Zurückhaltung passt es zu jeder Architektur für eine individuelle Gestaltung des Gebäudes. Zudem ist eine LED-Beleuchtung des Glases möglich. Systemaufbau: Das Klemmprofil aus hochwertigem Aluminium ist auf eine Ausladung bis zu 1900 mm ausgelegt. Durch den Verzicht auf Bohrungen im Glas wird eine Schwächung der Glasscheibe vermieden. Darüber hinaus können mehrere Glasscheiben in einem Profil nebeneinander angeordnet werden. Bei mehreren nebeneinanderliegenden Glasscheiben in einem Profil müssen die Scheiben zunächst in Längsrichtung so weit auseinander geschoben werden, dass das Einsetzen der Sicherungsklötze zwischen den Scheiben möglich ist. Dabei ist darauf zu achten, dass die Sicherungsklötze korrekt in der Profilnut liegen. Nach Einsetzen der Sicherungsklötze werden die Glasscheiben (im Abstand von ca. 10 mm) wieder zusammengeschoben, bevor die Abschlussdichtung eingesetzt wird. Weiter kann das Tragprofil ganz oder teilweise in die Fassadenebene integriert werden. Das Besondere: Das Vordach ist für Schneelasten bis zu 4 kN/m² berechnet. Das entspricht einer Höhe von ca. 4,0 m Neuschnee. Wie bei allen Glassline Innovationen gilt für den Monteur, dass die Glasmontage nach Anbringen des Klemmprofils in wenigen Minuten erledigt ist. Nachfolgend der Montageablauf Schritt für Schritt: Foto: Glassline Foto: Glassline 01 04 07 02 05 08 03 06 09 01 Die Unterkonstruktion ausrichten und die Befestigungspunkte mithilfe des Profils bestimmen. 02 Das Profil an Unterkonstruktion/Baukörper mit geregelten/zugelassenen Verbindungsmitteln befestigen. 03 Dann das hintere Auflagerband in die obere Nut schieben. 04 Die Klemmstäbe im Abstand von 200 mm in die innere Profileinkerbung legen, mind. 3 Klemm stäbe pro Scheibe. 05 Dann das vordere Auflagerband in die dafür vorgesehene Nut setzen. 06 Nun die Glasscheibe bis zum Profilanschlag einführen. 07 Jetzt die Glasscheibe beidseitig mit den Sicherungsklötzen fixieren und die vordere Auflagerdichtung zwischen Glas und Profil drücken. Dann die Silikonpuffer in regelmäßigen Abständen auf Profiloberund -vorderkante aufkleben. 08 Anschließend die Blende auf das Profil setzen. 09 Und nun die Seitenabdeckungen und die Blende mit den Sicherungsschrauben fixieren. Fertig. tipp der Redaktion: Ein Video der Montage finden Sie unter G https://bit.ly/313y5mF www.glassline.de 64 glaswelt | Sonderheft Montagepraxis

Auf der BAustelle Montagepraxis VetroMount Von Bohle Geländermontage in 5 schritten Wer sich die Montage im Video anschauen will, findet dies auf YouTube. Einfach hier den QR­Code zum Montage Video mit dem Smartphone scannen. Das VetroMount-Geländer eignet sich für die Boden- und Seitenmontage. Bei der Bodenmontage sind selbst für höchste Sicherheitsstandards nur wenige Befestigungspunkte nötig. Nur alle 400 mm ist im Innenbereich eine verzinkte Betonschraube (ETA Zulassung) zur Fixierung des Profils erforder lich, im Außenbereich Edelstahlschrauben. Bei der Seitenmontage ist alle 200 mm eine Schraube nötig. Foto: Bohle 01: Die Glaslager sind bereits vormontiert und verfügen über je vier Befestigungselemente. Sie werden als Einheit in gleichmäßigen Abständen auf einen Meter in das Profil eingelegt. Pro Meter Geländersystem sind je nach Glasgröße vier bzw. fünf Glaslager erforderlich. 02: Die Glasscheibe wird in die Glaslager eingesetzt und im nächsten Schritt verankert. Foto: Bohle Foto: Bohle Foto: Bohle Foto: Bohle 01 02 03: Mit einem als Montagehilfe geeigneten oder einem anderen Werkzeug werden die unteren Fixierkeile festgesetzt. Die Scheibe wird so fest in den Glaslagern verankert. Danach kann die Scheibe manuell und ganz ohne Werkzeug von nur einer Person ausgerichtet werden. Die Glaslager bewegen sich dabei wie in einem Scharniergelenk simultan vor und zurück im Profil. 04: Sind die Scheiben zueinander ausgerichtet, kommen die Spannkeile zum Einsatz. Sie sind über ein Zugband miteinander verbunden und werden über dieses werkzeuglos mit nur einem Handgriff im Glaslager verspannt: Während der montageseitige Spannkeil einfach von Hand festgedrückt wird, zieht man gleichzeitig am Zugband. 05: Für optisch klare Linien sorgt ein optionales Abdeckprofil mit schmalem Gummi, das auf jeder Seite der Glasscheibe das Eintreten von Feuchtigkeit minimiert. Zum Schluss werden die seitlichen Abdeckkappen aufgesteckt. 03 04 05 www.bohle.de Glas Marte für jeden Ort die passende Absturzsicherung Foto: Glas Marte Glas Marte hat sein Befestigungssystem GM Railing durch eine weitere Baureihe ergänzt: GM Railing Uni. Damit lassen sich die Ganzglasgeländer noch einfacher und schneller anbringen als bisher, so die Entwickler. Das System besteht nur aus zwei Komponenten: dem Unterkonstruktionsprofil und dem Glasbaumodul (Glas & Profil in einem). Für die Montage ist zunächst das Unterkonstruktionsprofil am Bauwerk zu befestigen. Anschließend kann das Glasbaumodul dann einfach eingehängt und mit dem Profil verschraubt werden. Um den unterschiedlichen Einbausituationen gerecht zu werden, bietet Glas Marte diverse Baureihen an. Diese berücksichtigen z. B., ob das Geländer auf einem Wärmedämmsystem eingebaut Ein Vorteil von GM Railing Uni ist, dass der Betrachter keine Befestigungselemente erkennt, er sieht nur Glas. werden soll, ob es seitlich angebracht wird oder ob es aus gebogenem Glas besteht. Bisher waren bei den verschiedenen Montagen unterschiedliche, wenn auch ähnliche Handgriffe nötig. Mit GM Railing Uni wurde das deutlich vereinfacht: Zwar beeinflusst nach wie vor die Bausituation vor Ort das Anbringen der Unterkonstruktion, doch die Arbeitsweise beim Einhängen des Glasbaumoduls ist jetzt immer dieselbe. Die unterschiedlichen Varianten: GM Railing Uni Top wurde für die Befestigung oben an den tragenden Elementen entwickelt. Und GM Railing Uni Part leistet bei hochgedämmten Bereichen, wie etwa einem Balkon oberhalb eines Wohnraumes, wertvolle Dienste. GM Railing Uni Solo eignet sich für völlig verschiedene Unterkonstruktionen und bietet sich infolgedessen für den Sanierungs- und Umbaubereich an – kann zudem auch im Neubau eingesetzt werden. www.glasmarte.at Sonderheft Montagepraxis | glaswelt 65