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GLASWELT Sonderheft Montagepraxis 2019

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Montagepraxis Auf der BAustelle VorwandMontage Mit JB-w/Xl Montage leicht gemacht Speziell für die Vorwandmontage konzipiert wurde das Winkelsystem JB-W/XL, das aufgrund seiner hohen Tragfähigkeit auch die Montage großer Fensterformate in der Dämmebene erlaubt. Dabei sorge es schnell und effizient für Planungs- und Ausführungssicherheit sowie hochwertige Ergebnisse. Handlungssicherheit entsteht durch die Systemprüfung gemäß ETB-Richtlinie, ein Gutachten mit Bemessungswerten für den prüffähigen statischen Nachweis und die Prüfung auf Dauerfunktionstauglichkeit durch das ift. Auch Montagebetriebe profitieren von den Vorteilen des stahlbasierten Systems, das eine schlüssige Lastenkette für den Anschluss zwischen Mauerwerk und Fenster ermöglicht: Für die einfache und schnelle Ausrichtung der Elemente sorgen die Langlöcher. Und das variable Lochbild sowie die gerundete Form der Winkel sorgen für sichere Prozesse. Das Gesamtsystem JB-D/FA vereint Lastabtragung und Absturzsicherung LzM-konform in einer einzigen Lösung und ist damit ideal für bodentiefe Elemente ohne Mauerbrüstung und große Fenster mit hohem Glas anteil. Dabei eignet sich die Systemlösung für die unterschiedlichsten Maueruntergründe und Fensterpositionen. Die Festlegung der Befestiger erfolgt in Abhängigkeit von Mauertyp bzw. Untergrund sowie Fensterposition. Planungssicherheit gewährleisten auch hier die Systemprüfung gemäß ETB-Richtlinie, der prüffähige statische Nachweis durch ein anerkanntes Statikbüro und die Verschraubung zum Mauerwerk mit bauaufsichtlich zugelassenen Befestigern. Für schnelle Montagezeiten sorgt zudem die Reduzierung der Befestigungspunkte auf das notwendige Minimum. JB-D/FA von SFS bietet Planern und Verarbeitern eine integrierte Lösung für die Lastabtragung und Absturzsicherung. Das Winkelsystem JB-W/XL verfügt über eine ETB- Prüfung und wurde von SFS speziell auf die hohen Anforderungen in der Vorwandmontage ausgelegt. Foto: SFS Foto: SFS www.sfsintec.de Hanno Ohne Klotz verklotzt FenSterMontage 3.0 runderneuert das hilft, fehler zu vermeiden Foto: Hanno Werk GmbH & Co. KG Der „Hanno-Injektionsklotz“ wird in fertig montierte Fugen dichtbänder injiziert, erzeugt druckfeste Ver klotzungen und vereinfacht so die Montage. Mit seiner neuesten Entwicklung erleichtert der Dicht- und Dämmexperte Hanno die Montage von Fenstern, Türen und Fassaden: Der „Hanno-Injektionsklotz“ ermöglicht die nachträgliche Herstellung druckfester Bereiche in vorkomprimierte (Multifunktions-)Fugendichtungsbänder – damit entfällt das sonst übliche Verklotzen. Das Injektionsharz aus Polyurethan wird punktuell in fertig eingebaute PU-Weichschaumbänder injiziert, härtet vollständig aus und verklotzt den Rahmen fest und sicher. Lasten aus Eigengewicht sowie sonstige Lasten, die bei Fenstern und Türen auftreten (beispielsweise zur Hinterfütterung von Beschlägen bei Anforderungen zum Einbruchschutz) werden aufgenommen. Das Dichtband muss somit nicht ausgeklinkt werden und die sonst üblichen Einschnitte oder Auskerbungen für mechanische Klötze entfallen – das spart dem Verarbeiter Zeit und Aufwand und gewährt ihm mehr Flexibilität. Die Verarbeitung sei simpel, heißt es: Der Injektionsklotz wird in bauüblichen Kartuschen geliefert und kann mit handelsüblichen Dichtstoffpistolen verarbeitet werden. Zur Reinigung des Werkzeuges genügt herkömmlicher PU-Pistolenschaum-Reiniger. Foto: fenster-soft.de Die Software Fenstermontage 3.0 wurde umfassend überarbeitet. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die Vordimensionierung der Fensterbefestigung gelegt. Die Kräfte an den Befestigungen und anschließend die Dübel in Anlehnung an die ETAG 020 können Das Software-Modul Anschlussausbildung und Abmessungen jetzt einfach berechnet werden. Folgende Funktionen enthält die Softwarelösung: ■ Bestimmung der Fensterabmessungen nach dem Leitfaden zur Montage ■ Überprüfung der Wandöffnungen hinsichtlich Bautoleranzen ■ Berechnung der Befestigungskräfte nach dem LzM und DIN EN 1990 ff. ■ Vordimensionierung der Befestigungen nach ETAG 020 Anhang C ■ Überprüfung von Biegespannungen z. B. bei Laschen ■ Statische Vordimensionierung freitragender Bauteile ■ U-Wert-Berechnungen ■ Berechnung von Schalldämmmaßen Das EDV-Programm wurde für ausführende Firmen entwickelt. Eine zeitlich beschränkte, kostenlose Software-Demo kann bezogen werden. www.hanno.com www.fenster-soft.de 56 glaswelt | Sonderheft Montagepraxis

Foto: GU Foto: GU Anzeige gu-SoHlBanKZarge Alles klar am unteren fensteranschluss Die Sohlbankzarge sorgt für eine Abdichtung und Dämmung des unteren Fensteranschlusses. Die GU-Vorbauzarge ist für höchste Lastabtragung geprüft und als Absturzsicherung nach DIN 18008-4 zugelassen. Nach der ETB Richtlinie ist sie für mindestens 2,8 kN je Befestigungsmittel geprüft. Ein wichtiger Faktor bei der Montage ist der untere waagerechte Abschluss der Fensteröffnung in der Mauer, die Sohlbank. Die GU-Sohlbankzarge als dreiteiliges System übernimmt die innere Luftdichtigkeit und äußere Schlagregensicherheit sowie die Wärme- und Schalldämmung. Mit dem integrierten Multifunktionsadapter kann der Fensteranschluss passgenau bei allen Profilen fixiert werden – und bereits in der Werkstatt vorgefertigt werden. Die Stege sind so konstruiert, dass sie passend zum Profil einfach abgebogen werden. Insgesamt ergibt sich duch die Verwendung der Sohlbankzarge ein positiver Isothermenverlauf – und somit ein bauphysikalisch perfekter Fensteranschluss. Erfreulicher Nebeneffekt: Die Sohlbank optimierte die Schalldämmung und sorgt für eine hohe Schlagregendichtheit. Wenn die Einbauebenen der Fenster und Türen nicht mehr im tragenden Mauerwerk, sondern im Bereich des weichen Dämmmaterials liegen, wird eine Vorbaumontage verwendet. Diese Aufgabe wird durch die Vorbauzarge von Gretsch-Unitas erfüllt. Sie ist mit einer Lastabtragung bis 579 kg geprüft und für alle Profiltiefen und Fenstermaterialien geeignet. Die Zarge wird als balkenförmiges Element mit 1180 mm Länge, 90 mm Höhe und einer Ausladung von 80 bis 200 mm geliefert. Auf der Baustelle wird sie auf Maß abgelängt und als vorgesetzter Rahmen auf das Mauerwerk montiert. In diesem Rahmen wird später das Bauelement ohne vorzubohren eingeschraubt. Die Zarge lässt sich als geprüftes System (RC2 möglich) aus nur drei Produkten verarbeiten (Zarge, GU-Vorbauanker und GU-1K-Montagekleber). Die Zarge lässt sich bei Neubau und Sanierung von Gebäuden auf ganz unterschiedlichen Materialien einsetzen – von Kalksandstein über Beton und Holz bis zu doppelschaligen Klinkerfassaden. www.g-u.com ISO-TOP WINFRAMER „TYP 1“ E30 VORWANDMONTAGE AN BRANDSCHUTZFASSADEN Das VORWANDMONTAGESYSTEM ISO-TOP WINFRAMER „TYP 1“ E30 wurde speziell für den Einsatz in Brandschutzfassaden konzipiert. Intumeszierende Inhaltsstoffe des neuen Werkstoffs PURATHERM E30 erzeugen einen Bläheffekt bei großer Hitzeeinwirkung. Damit kann im Brandfall verhindert werden, dass sich Fugen durch Materialschwund bilden, die eine Brandausweitung begünstigen können. Montage von Fenstern in der äußeren Wärmedämmebene Mit Bläheffekt bei Hitzeeinwirkung durch intumeszierende Inhaltsstoffe E30 nach EN 1366-4 Reduzierung von konstruktiven Wärmebrücken Einfache Längenanpassung mit bauüblichen Kappsägen Entspricht den Anforderungen der EnEV und den Prinzipien des RAL „Leitfaden zur Montage“ Kombinierbar mit den Systemprodukten des ISO 3 -FENSTERDICHTSYSTEMs GEBÄUDEABDICHTUNG DER NÄCHSTEN GENERATION Mehr unter: BAUFUGE4.0.iso-chemie.eu FEUER- WIDERSTAND EI 15 & E 30 Sonderheft Montagepraxis | glaswelt 57 ISO-Chemie GmbH \ info@iso-chemie.de \ www.iso-chemie.de F U N K F U N K T T I O N S GA R A N T I O N S G A R A N I E I E T