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GLASWELT Sonderheft Montagepraxis 2019

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Montagepraxis TraNSporT & LogiSTiK pannkokE flachglastEchnik Für gebogene Schwergewichte Foto: Pannkoke Für gebogene Glasscheiben bis zu 1200 kg hat Pannkoke das Vakuumhebegerät Kombi 7441-DS6-G1 entwickelt. Damit lassen sich von konvex bis konkav gebogene Scheiben bis zu einem minimalen Radius von 3500 mm in Längs- sowie in Querrichtung ansaugen. Die Verstellung der einzelnen Saugerpaare erfolgt punktgenau über Spindelverstellungen: So lassen sich von Saugerpaar zu Saugerpaar unterschiedliche Radien einstellen und die einzelnen Saugerpaare demontieren und an die Glasgröße anpassen. Um das Glas punktgenau einsetzen zu können, verfügt das Gerät über einen motorischen Schwenk- und Drehantrieb. Durch vier unabhängige Vakuumkreise wird die erforderliche Ausfallsicherheit erreicht. Fehlbedienungen werden durch eine zusätzliche „Lösen“-Sperre vermieden. Sämtliche Bewegungen lassen sich über die Funk-Fernbedienung des Vakuumhebers führen, wodurch sich die Position der Scheibe überall auf der Baustelle leicht steuern lässt. Um über 3 m lange, 1200 kg schwere Gläser unter einen Vorbau verglasen zu können, wurde die Gegengewichts-Einheit Balance 20 entwickelt. Diese hat kein Gegengewicht, das nach unten hängt und bei der Montage stört. Für Schrägverglasungen ist ein Verfahrbereich von +45° bis –45° möglich. Dies wird durch eine spezielle Geräteaufnahme an der Gegengewichts-Einheit gelöst. Zum Test des Geräts wurde eine gebogene Stahlplatte verwendet. Beides zusammen wog gut Flotter Schwung: Mit dem Kombi 7441-DS6-G1 lassen sich konvexe und konkave Scheiben bewegen. 3500 kg. Um die Stahlplatte vor das Hallentor fahren zu können, wurde der Super Heavy Duty Roller 496-SHDR angefertigt, mit dem Platten bis 3000 kg von einer Person auf einem glatten Hallenboden bewegt werden können. Auch die Ständer der Gegengewichts-Einheit Balance 20 wurden mit Rollen ausgerüstet. Somit ist es möglich, diese 3500 kg schwere Gerätekombination mit einer Person zu bewegen. Dennoch sollten mindestens zwei Personen vor Ort sein, da die Montage so leichter und sicherer vonstatten geht. www.pannkoke.de aEro-lift Ergonomisch heben MaschinEnBau riEBsaMEn Für jeden Einsatz bereit Foto: Aero-Lift Anbieter Aero-Lift stellt drei Glasheber mit Vakuumtechnik bereit, um Gläser und Bauelemente ohne körperliche Belastung zu transportieren, zu drehen und zu montieren. Bei der Entwicklung standen Arbeitssicherheit und Ergonomie besonders im Fokus. Die Geräte entsprechen den aktuellen Sicherheitsvorschriften gemäß EN 13155 für Vakuumheber. Das Angebot umfasst den Clad-Lift Fensterroboter, der die Monteure auf der Baustelle entlastet und Fenster, Türen un d Glas schont. Sein Teleskop-Ausleger erlaubt das Drehen der Last um 360° sowie das Wenden um 180°. Der kompakte Clad-Lift ist sehr wendig und lässt sich leicht durch Wand- und Türöffnungen manövrieren. Wartungsfreie Batterien erlauben einen Baustellen einsatz bis zu 10 Stunden. Die Reihe der Fensterroboter umfasst fünf Stufen, ab 350 kg bis zu einer Tragfähigkeit von 1000 kg. Als optionale Anbauteile gibt es einen Gabelstapleradapter, Stützräder, Funkfernbedienung u. a. m. Für den Einsatz an einem Autokran bietet Aero-Lift den Clad- Tec an (Tragfähigkeit bis 1000 kg). Mit seinem 4-Kreissystem mit unabhängigen Vakuumkreisen lassen sich Lasten horizontal und vertikal transportieren. Ein passender Vakuumheber für den vertikalen Transport von Fenstern und Gläsern bis 300 oder bis 500 kg in der Werkstatt Die Reihe der Fensterroboter von Aero-Lift ist der Aero-window. umfasst fünf Stufen: ab 350 kg bis zu einer Tragfähigkeit von 1000 kg. www.aero-lift.de Die Vakuumsauger der GSK-Reihe von Riebsamen lassen sich wie die Krane und Glasboys auf der Baustelle sowie in der Fertigung einsetzen. Wird ein Gerät in der Fertigung gefordert, bietet sich der batteriebetriebene L-E-Glasbau an, um die Produktionsmitarbeiter zu unterstützen. Mit dem Gerät lassen sich z. B. auch bei Fassaden- und Fensterbauern in der Werkstatt die Scheiben vom Glasgestell aufnehmen und dann bis zum Fensterrahmen fahren oder bei der Montage zu einer Wandöffnung, wo das Riebsamen bietet ein breites Spektrum an individuell angepassten Hebegeräten für Scheibengewichte von 150 kg bis 5000 kg an. Glas eingesetzt werden soll. Dort kann der Monteur mit dem L-E-Glasboy dann alleine, d. h. ohne Hilfe von Kollegen, die Scheibe in den Rahmen einsetzen. Der Hersteller bietet alles aus einer Hand an: Entwicklung, Konstruktion, Versuchsbau und Fertigung sind bei Riebsamen unter einem Dach vereint. Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung können so individuell abgestimmte Produkte und Sonderanfertigungen im Hebebereich angeboten werden. www.riebsamen.de Foto: Riebsamen 46 glaswelt | Sonderheft Montagepraxis

Anzeige SaScha JanSen Setzt auf eigeneS hebegerät „Für uns lohnt sich das Kaufen“ Glasermeister Sascha Jansen aus Aachen verfügt über ein Hebegerät zur Montage von Schaufenstern und großen Scheiben. Wir wollten von dem Montagespezialisten wissen, warum er auf ein gekauftes Gerät setzt, statt einen Heber zu mieten. Erfahren Sie auch, in welchen Fällen er doch eine Montagehilfe mietet. Glaswelt – Herr Jansen, für welche Montagen verwenden Sie auf jeden Fall Ihren Heber? sascha Jansen – Wir verglasen zwei, manchmal drei Schaufenster pro Woche, da lohnt es sich das Gerät zu kaufen. Zum einen brauchen wir weniger Monteure beim Einbau und zum anderen kann man sehr genau arbeiten, wesentlich besser, als wenn fünf Mann eine Scheibe einwuchten. Mit unserem Robby von TGT (G www. tgt-teupen.de) sind wir einfach flexibler. Glaswelt – Wie bringen Sie Ihr Hebegerät eigentlich auf die Baustelle? Jansen – Das ist ganz einfach, wir packen das Gerät einfach in einen unserer Transporter. Hierfür gibt es vom Hersteller eine spezielle Rampe, die man hinten am Transporter anlegt und dann lässt sich unsere Montagehilfe ganz in den Wagen einfahren. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit, den Robby im Hänger mitzunehmen, den packen wir dann an unseren Transporter. Hier nutzen wir ebenfalls die Rampe. Glaswelt – Arbeiten Sie mit Ihrem Robby auch im Gebäude? Jansen – Ja, das machen wir. Wir kommen damit durch eine Standard Wohnungstür und das Gerät passt zudem in viele Aufzüge. Da unser Robby mit einem Elektroantrieb ausgestattet ist, kann man auch unbedenklich den ganzen Tag Sascha Jansen schwört auf seinen Robby von TGT. Foto: Matthias Rehberger / GLASWELT damit in geschlossenen Räumen beziehungsweise im Gebäude arbeiten. Glaswelt – Wie lange reicht der Akku? Jansen – Der Akku hält problemlos über den ganzen Tag. Wir mussten noch nie während der Arbeit nachladen. Das erfolgt dann über Nacht, und am Morgen ist das Gerät für uns (G www. glaserei-jansen.de) wieder einsatzbereit. Glaswelt – Was machen Sie in Situationen, wo Sie mit Ihrem Robby nicht weiterkommen? Jansen – Wenn wir sehr große Gläser, Türen oder Fensterelemente montieren müssen, die über 500 kg wiegen, dann mieten wir uns das entsprechende Gerät, ebenso in speziellen Einbausituationen, wie bei Dachverglasungen. Die Kombination aus eigenem gekauften Gerät für das Gros der Aufträge und das Zumieten in Sonderfällen, lohnt sich für uns auf alle Fälle. Was man zudem nicht vergessen darf, ein Hebegerät macht nicht nur die Montage schneller, sondern ich brauche weniger Mitarbeiter auf die Baustelle. Dazu kommt, dass der Heber hilft den Krankenstand zu senken, da er meine Monteure entlastet und diese sind für einen Montagebetrieb wie uns das höchste Gut. — Das Interview führte Matthias Rehberger eT-Hover univac-line ► Vakuum-Hebegerät nach DIN EN 13155 ► Tragfähigkeit: max. 500 kg ► Zweikreissystem für den Einsatz auf Baustellen Entdecken Sie unser Produktvideo: Bei Jansen ist der Heber mehrmals die Woche im Einsatz. Foto: Sascha Jansen Foto: Matthias Rehberger / GLASWELT Sicher geladen wird der Robby im Transporter oder alternativ auf dem Hänger. euroTECH Vertriebs GmbH Dammstraße 1 72351 Geislingen DEUTSCHLAND Telefon: +49 7433 90468-0 E-Mail: info@etvac.de Sonderheft Montagepraxis | glaswelt 47 www.etvac.de